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Kunststoffabfälle EU

Wie man Kunststoffabfälle reduziert: Die EU-Strategie erklärt

Um die Kunststoffverschmutzung zu bekämpfen, hat die Europäische Kommission eine Kunststoffstrategie vorgeschlagen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass bis 2030 jede Kunststoffverpackung wiederverwendet oder recycelt werden kann.

Die EU möchte Kunststoffabfälle reduzieren. Entdecken Sie ihre Strategie – von der Steigerung des Recyclings bis hin zur Einführung von Verboten für bestimmte Mikroplastikpartikel und Einwegkunststoffe.

Günstige und langlebige Kunststoffe sind weit verbreitet, doch ihre rasant steigende Beliebtheit geht mit wachsenden Mengen an Kunststoffabfällen und Meeresmüll einher, was die Umwelt und die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt. Jährlich fallen in der EU etwa 26 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an. Weniger als 30 % davon werden recycelt, während ein Teil zur Behandlung in Nicht-EU-Länder exportiert wird. Der Rest landet entweder auf Deponien, wird verbrannt oder landet ungesammelt in der Natur, einschließlich an Stränden oder in Wäldern, Flüssen und Meeren.

Um die Kunststoffverschmutzung zu bekämpfen, hat die Europäische Kommission eine Kunststoffstrategie vorgeschlagen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass bis 2030 jede Kunststoffverpackung wiederverwendet oder recycelt werden kann, sowie den Verbrauch von Einwegkunststoffen und die Verwendung von Mikroplastik zu reduzieren.

Kunststoff-Recycling

In einer am 13. September 2018 angenommenen Entschließung begrüßten die Abgeordneten des Europäischen Parlaments die Pläne der Kommission. Darüber hinaus forderten sie ein Verbot von absichtlich zugesetztem Mikroplastik in Kosmetika, Körperpflegeprodukten, Wasch- und Reinigungsmitteln bis 2020 sowie einen Mindestanteil an recyceltem Material für einige Kunststoffprodukte und Qualitätsstandards für recycelte Kunststoffe. Sie schlagen zudem vor, dass Unternehmen bei der Herstellung von Produkten wie Textilien, Reifen, Farben und Zigarettenfiltern weniger Mikroplastik freisetzen.

Zudem diskutieren die Abgeordneten derzeit einen Vorschlag zum Verbot bestimmter Einwegkunststoffe wie Besteck, Teller und Ballonstäbe sowie die Verpflichtung von Verpackungsunternehmen, sich an den Kosten für die Reinigung von weggeworfenem Kunststoff zu beteiligen. Die Abstimmung im Plenum dazu wird voraussichtlich im Oktober stattfinden. Quelle: Link

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